Synergien schaffenKultur im Dialog


Unter der Überschrift „Kultur im Dialog“ wurde die Veranstaltungsreihe JAZZ + bzw. KUNST + in unserem Verein geboren. Bisher gab es Begegnungen zwischen JAZZ + Märchen, SKULPTUR + Gesang, JAZZ + Lyrik, JAZZ + Kulinarik.

Mit dieser Veranstaltungsreihe möchten wir verschiedene Genre und Kunstformen miteinander in Dialog bringen. Unsere Intention ist es, Beziehungen herzustellen – zwischen Musik und Wort, Bild und Bewegung, Kunst und Klang. Wir möchten die Sinne anregen, auf besondere Weise Bilder zum Leben erwecken. Aus dem Wechselspiel und Miteinander der Kunstformen wird etwas Neues entstehen. Dafür steht auch das Plus: Es wird schlussendlich im Ganzen mehr sein als jede Kunst für sich allein.

Die Veranstaltungen sollen zudem durch Gohlis wandern und andere Orte und neues Terrain im Leipziger Norden erschließen und mit Kultur bereichern.

„SKULPTUR + Gesang“

Kultur im DialogVeranstaltungen


14.11.18 – JAZZ + Kulinarik

Kultur im Dialog | 20.00 Uhr | Eine besondere Begegnung zwischen Kochkunst und JAZZ | Eintritt: 19,90 € / erm. 15,90 € (inkl. Verköstigung)

Jazz + Kulinarik wird dem Publikum nicht nur einen Ohren- sondern dazu gehörig auch einen Gaumenschmaus servieren. Nach dem gelungenen „Dialog“ im vergangenen Jahr trifft Judith Kellner am Saxophon erneut mit den Kochkünsten der „Heldenküche“ zusammen.
Aus Klängen, Farben und essbaren Zutaten entwickelt sich im Laufe des Abends gemeinsam mit den Besuchern eine einmalige Komposition. Das dabei gezauberte Essen darf vom Publikum natürlich verspeist werden.

Kulinarik: heldenküche
Jazz: Judith Kellner & Saxophonquintett


Ort: Budde-Haus | Lützowstr. 19 | Leipzig-Gohlis
Karten: culton.de oder Tel. 90960037
Veranstalter: Gohliser Verein zur Förderung von Kunst und Kultur e.V. (KuK Gohlis) in Kooperation mit dem Budde-Haus

08.02.19 – JAZZ + Literarische Befreiung

Kultur im Dialog | Ich, mit dem Jubel in der Brust!!* von Selbstgefühl, Aufbruch, Kraft: Widerstand
20.00 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr | Eintritt: 14,90 € / erm. 11,90 €

Der beliebte Rezitator Peter Pollmann aus Köln schwelgt mit Ihnen in kraftvollen Texten verschiedener Autorinnen aus dem Beginn des 20. Jh., bezieht wechselnde und faszinierende Betrachtungswinkel und findet zum ausgewählten Thema überraschende Bezüge zu Wissenschaft, Geschichte, bildender Kunst und Musik.
Nach dem inspirierenden Dialog bei „JAZZ + Literarische Störung“ im Februar dieses Jahres wird der junge Leipziger Jazzpianist Richard Brüggemann erneut mit Dynamik, Expressivität und Spontaneität die gestalterischen Nuancen der Texte am Piano aufnehmen und sie in Klänge übersetzen. Virtuos stellt er dabei neben die Texte Eigenkompositionen und Standards des Jazz.
Bereits im Vorfeld setzt sich Christa Manz-Dewald künstlerisch mit den Texten auseinander. Die Ausstellung der entstandenen Photozeichnungen bildet den optischen Rahmen dieses Dialogs.
Es erwarten Sie somit spannende Stunden mit Musik, Bildern und Texten, die die Sinne ansprechen und tief ins Leben greifen.

„Mein Vöglein, die ganze Kulturgeschichte der Menschheit, die nach bescheidenen Schätzungen einige zwanzig Jahrtausende dauert, basiert auf der ‚Entscheidung von Menschen über andere Menschen‘, was in den materiellen Lebensbedingungen tiefe Wurzeln hat.“
Rosa Luxemburg – Brief aus dem Gefängnis, 23. Mai 1917

Die ausgewählten Texte belegen eindrucksvoll, dass Befreiung niemals erreicht, doch andern – und gerade sich selbst – in streitbarer Leidenschaft unentwegt abverlangt werden muss; und auch kann!

Briefe & Prosagedichte von:
Marie von Ebner-Eschenbach, Lou Andreas-Salome, Paula Moderson-Becker, Ricarda Huch, Käthe Kollwitz, Rosa Luxemburg, Clara Zetkin,*Else Lasker-Schüler und Peter Pollmann

Textauswahl, Einführung & Rezitation: Peter Pollmann / Köln
Jazzpiano: Richard Brüggemann / Leipzig
Grafische Arbeiten zu den Texten: Christa Manz-Dewald / Leipzig

Ort: Budde-Haus | Lützowstr. 19 | Leipzig-Gohlis
Karten: culton.de oder Tel. 90960037
Veranstalter: Gohliser Verein zur Förderung von Kunst und Kultur e.V. (KuK Gohlis) in Kooperation mit dem Budde-Haus